Projekte

RADIUS

 

Jonas Vogelsang – Gitarre

Stefan Rey – Kontrabass

Constantin Krahmer – Klavier/Synthesizer

Thomas Sauerborn – Schlagzeug

RADIUS ist unterwegs auf einer Reise von John Scofield zu Brad Mehldau, macht Halt in New York und feiert mit Jimi Hendrix eine Party bei Joshua Redman. Kaleidoskopartig lässt sich erkennen, wie sich diese vielen kleinen bunten Bausteine zu einem sich stetig verändernden Sound zusammensetzten. Den Musikern gelingt das mit einer außergewöhnliche Mischung aus instrumentaler Fertigkeit und euphorischer Begeisterung zur Musik.

Auf dem im September 2016 erscheinende Debütalbum der Band stellen die beiden Bandleader Jonas Vogelsang und Stefan Rey ihre musikalische Entwicklung der letzten Jahre vor. Als Trio mit dem Schlagzeuger Thomas Sauerborn 2011 gegründet, waren sie schon live im WDR und im
Deutschlandradio Kultur zu hören und haben sich daraufhin mit Constantin Krahmer um eine Vielzahl an Klavier- und Synthie-Klängen erweitert.

Egal ob morgens beim ersten Kaffee oder draußen beim Festival, RADIUS präsentiert sich als eine außergewöhnliche und vielseitige Einheit, die es versteht den Zuschauer auf ihrer musikalischen Reise mitzureißen.

Multitude

 

Matthias Schuller – Posaune

Daniel Filbert – Saxophon

Jonas Vogelsang – Gitarre

Jonathan Hofmeister – Klavier

Stefan Rey – Kontrabass

Jan F. Brill – Schlagzeug

Energiegeladene Grooves, kontrastreiche Klangfarben und atmosphärische Harmonik mit Sinn für Gewesenes und Kommendes, das zeichnet die Musik des Sextetts Multitude aus. Voller Spiel- und Improvisationsfreude präsentiert die Kölner Band ein Stilhybrid aus klassischer Moderne, Fusion und Jazzästhetik des 21. Jahrhunderts. Fein-Bis-Grob-Gefühl und solides Handwerk bilden die Basis des jungen Ensembles. Der Kollektivgedanke ist stilbildend. Jeder bringt SICH ein. Daher der Name Multitude. Posaune, Saxophon, E-Gitarre, Klavier, Kontra-Bass und Schlagzeug tragen zu einem reichhaltigen Gesamtklang bei.

Im Winter 2012 rief der aus Nürnberg stammende Posaunist Matthias Schuller das Projekt Multitude ins Leben, um seine Ideen mit der Unterstützung von fünf Studienkollegen der renommierten Musikhochschule Köln, zu realisieren. Seither ist das Ensemble auf Deutschlands Bühnen unterwegs und erfreut sich eines stetig wachsenden Publikums.

DHEEP

 

Lukas Pfeil – Saxofon

Jonas Vogelsang – Gitarre

Stefan Rey – Kontrabass

Thomas Esch – Schlagzeug

„Miles Davis meets Jimi Hendrix meets The Roots“ – so könnte man die Musik von DHEEP grob umreißen. Das Kölner Quartett spielt ein Programm, das von Cole Porter über Questlove bis zu eigenen Kompositionen reicht. Dabei werden Rock- und HipHop-artige Vamps zur Grundlage für Jazz-Improvisation.

Die unterschiedlichen Einflüsse erschöpfen sich hier aber nicht wie so oft in Klischees, sondern verschmelzen auf natürliche und authentische Weise. Man hört, dass diese Musiker in verschiedenen Genres bewandert sind und auf eigene Weise mit dem Material spielen, um einen Band-Sound nach ihren Vorlieben zu erschaffen.

Dabei ist vieles der spontanen Gestaltung überlassen. Vor allem live nimmt sich die Gruppe viele Freiheiten, lässt Stücke verschmelzen, entwickelt spontan neue Grooves oder wechselt urplötzlich Tempo und Tonart. Das erfordert hohe Aufmerksamkeit und Flexibilität von allen Mitspielern. Durch selbstbewusste Statements oder subtile Variationen bringt sich jeder einzelne in den Dialog ein. Dabei zeichnen sich die vier Musiker durch ein großes Bewusstsein für die Mitspieler und für den Gesamtklang aus. So bleibt bei aller Offenheit der Ball stets in Bewegung und die Spannung erhalten. Und bisweilen wird auch mal ein eingängiger Beat in bester HipHop-Manier minutenlang wie traumwandlerisch durchgezogen.

Stefan Rey am Bass und Jonas Vogelsang an der Gitarre sind nicht nur Virtuosen auf ihren Instrumenten, sie beherrschen auch eine Vielzahl elektronischer Effektgeräte mit selbstverständlicher Vertrautheit. So transformieren sie immer wieder den Sound des Quartetts und schaffen abwechslungsreiche neue Klangwelten. Quasi den Gegenpol dazu bilden Lukas Pfeil mit seinem klaren und warmen Tenor-Sound und Thomas Esch mit seinem griffig und doch akustisch klingenden Drumset. So wirkt die Musik von „DHEEP“ stets handgemacht und erdig.

DHEEP ist eine erfrischende, junge Band, die weder versucht, „Jazz mit HipHop“ zu verbinden oder „Fusion“ neu zu erfinden, sondern einfach gute Musik nach ihrem eigenen Geschmack spielt.